The Staatliche Kunsthalle Baden-Baden is presenting the most comprehensive exhibition of the painter Katharina Wulff (*1968, Berlin) to date. Paintings, drawings and architectural works from over three decades of her artistic career are on display. Wulff's carefully composed tableaux of everyday scenes combine precise observation with a contemporary form of realism. Her works reflect an enduring interest in landscapes, architecture and people - their social roles, styles of dress, attributes, postures and movements.
With 40 paintings and drawings, the exhibition offers a concentrated overview of an oeuvre that is characterized by the experiences of her youth in East Berlin, the art scene of 1990s Berlin and the cultural transitions of the societies in which the artist has been active for many years. All these impulses are recorded individually or in a web of past and present, in which a figure is often at the edge or center of a narrative or a portrait - sometimes an observer and sometimes an actor at the center of the depiction.
With 40 paintings and drawings, the exhibition offers a concentrated overview of an oeuvre that is characterized by the experiences of her youth in East Berlin, the art scene of 1990s Berlin and the cultural transitions of the societies in which the artist has been active for many years. All these impulses are recorded individually or in a web of past and present, in which a figure is often at the edge or center of a narrative or a portrait - sometimes an observer and sometimes an actor at the center of the depiction.
Die wiederholte Aufnahme und Überlagerung solcher Begegnungen, Archivalien und Erinnerungen verleiht Wulffs Arbeiten eine zeitlose Qualität und eröffnet einen unmittelbaren Zugang zu ihren Bildwelten. Ihre Kompositionen entstehen aus der Konstruktion von Verhältnissen – in Dimensionen, in Nähe und Fluchten, zwischen Landschaft und Stadt, Mensch und Architektur; ebenso im Sozialen, im Verhältnis des Menschen zur Welt um ihn herum.
Seit den frühen 1990er-Jahren entwickelt Wulff ein Werk, das durch eine besondere Sensibilität für die Möglichkeiten figurativer Malerei ebenso geprägt ist wie durch die Aufmerksamkeit für soziale Dynamiken und kulturelle Prägungen.
Der Titel der Ausstellung Arabesken in Arabesken verweist auf die Arabeske als nicht-figürliches Ornament aus ineinander verschlungenen Ranken, das insbesondere in der arabischen Architektur zur Gestaltung von Pilastern und Friesen eingesetzt wird. Für die Ausstellung entwarf Wulff zwei neue Bänke, deren Formen und Ornamente an die Architekturen ihrer Bilder anknüpfen. Die Opulenz und der Duft des Zedernholzes bilden einen markanten Kontrast zum neoklassizistischen Bau der Kunsthalle Baden-Baden und seiner charakteristischen Raumfolge einer Gemäldegalerie.
Seit den frühen 1990er-Jahren entwickelt Wulff ein Werk, das durch eine besondere Sensibilität für die Möglichkeiten figurativer Malerei ebenso geprägt ist wie durch die Aufmerksamkeit für soziale Dynamiken und kulturelle Prägungen.
Der Titel der Ausstellung Arabesken in Arabesken verweist auf die Arabeske als nicht-figürliches Ornament aus ineinander verschlungenen Ranken, das insbesondere in der arabischen Architektur zur Gestaltung von Pilastern und Friesen eingesetzt wird. Für die Ausstellung entwarf Wulff zwei neue Bänke, deren Formen und Ornamente an die Architekturen ihrer Bilder anknüpfen. Die Opulenz und der Duft des Zedernholzes bilden einen markanten Kontrast zum neoklassizistischen Bau der Kunsthalle Baden-Baden und seiner charakteristischen Raumfolge einer Gemäldegalerie.
