Das Rehmann-Museum lädt ab Mai zu einer besonderen künstlerischen Auseinandersetzung ein. Unter dem Titel „Alchemie zwischen Erde & Feuer“ leitet die Künstlerin Frauke Roloff einen fünfteiligen Keramik-Workshop, der die Teilnehmenden zurück zu den Ursprüngen der Menschheitsgeschichte führt. Unter Anleitung gestalten Sie mit archaischen Techniken eigene Objekte aus Tonerde und erleben unmittelbar, wie ein natürliches Feuer sie verändert.
Frauke Roloff setzt auf einen Prozess, wie er bereits in der Jungsteinzeit und Bronzezeit für das Brennen von Keramik angewandt wurden. In fünf aufeinanderfolgenden Etappen – Formen, Polieren, Färben, Feuern und Wachsen – erleben die Teilnehmenden die unmittelbare Verwandlung von roher Erde in Kunst.
„Es ist ein offener Ausprobier-Kurs“, erklärt Roloff. „Mir geht es um die Begegnung mit dem Material und den Elementen. Wir arbeiten so archaisch wie möglich.“ Dabei kommen verschiedene Erden zum Einsatz, darunter hochschamottierter Ton und Ziegelton aus der Region Laufen/Birstal. Auch Fundstücke von eigenen Spaziergängen können in den Gestaltungsprozess einfliessen.
Vom Formgeben zum Feuerbrand
Besonderes Augenmerk liegt auf dem Brennprozess. Statt in einem elektrischen Brennofen werden die Objekte in einem einfachen Niederbrand bei Temperaturen zwischen 700 und 900 Grad im Freien gebrannt. Rauch und Flammen hinterlassen dabei individuelle Spuren auf den Oberflächen, die jedes Objekt zu einem unverwechselbaren Unikat machen. Das abschliessende Bergen der Werkstücke aus der kalten Asche markiert den Höhepunkt dieser alchemistischen Verwandlung.
Frauke Roloff setzt auf einen Prozess, wie er bereits in der Jungsteinzeit und Bronzezeit für das Brennen von Keramik angewandt wurden. In fünf aufeinanderfolgenden Etappen – Formen, Polieren, Färben, Feuern und Wachsen – erleben die Teilnehmenden die unmittelbare Verwandlung von roher Erde in Kunst.
„Es ist ein offener Ausprobier-Kurs“, erklärt Roloff. „Mir geht es um die Begegnung mit dem Material und den Elementen. Wir arbeiten so archaisch wie möglich.“ Dabei kommen verschiedene Erden zum Einsatz, darunter hochschamottierter Ton und Ziegelton aus der Region Laufen/Birstal. Auch Fundstücke von eigenen Spaziergängen können in den Gestaltungsprozess einfliessen.
Vom Formgeben zum Feuerbrand
Besonderes Augenmerk liegt auf dem Brennprozess. Statt in einem elektrischen Brennofen werden die Objekte in einem einfachen Niederbrand bei Temperaturen zwischen 700 und 900 Grad im Freien gebrannt. Rauch und Flammen hinterlassen dabei individuelle Spuren auf den Oberflächen, die jedes Objekt zu einem unverwechselbaren Unikat machen. Das abschliessende Bergen der Werkstücke aus der kalten Asche markiert den Höhepunkt dieser alchemistischen Verwandlung.
