In Baden geboren, wuchs sie in einer diasporischen Lebensrealität auf, die von einer Minderheitenperspektive geprägt war. In ihren neuen Arbeiten wird der Aargau zum Resonanzraum: Objekte wie Pflastersteine oder Briefkästen – als Übergang zwischen Privatraum und Öffentlichkeit – treffen auf die Ästhetik der Kosmetikindustrie und Motive der Teenage-Kultur. Es entsteht eine vielschichtige Konstellation von Bildern, Materialien und Symbolen, in denen unterschiedliche Lebenswelten parallel existieren.
Shamiran Istifan (*1987) ist Trägerin des Manor Kunstpreises Aarau 2026, der alle zwei Jahre zur Förderung junger Schweizer Kunst vergeben wird.
