Seine Melancholie war legendär, doch nicht minder sein leidenschaftlicher Einsatz gegen Ungerechtigkeit und Willkür. Freiheit, Fortschritt und Bildung waren für ihn keine Floskeln, sondern Lebensziele: Nikolaus Lenau, der Poet des Weltschmerzes, war eine kosmopolitisch gesinnte und politisch liberal denkende Persönlichkeit.
Geboren 1802 als Nikolaus Franz Niembsch Edler von Strehlenau in Tschadat/Csatád – einer Ortschaft im Banat, im heutigen Rumänien, die dem Dichter zu Ehren heute Lenauheim heißt –, zog es ihn in die weite Welt hinaus. Das Gefühl, ein „unsteter Mensch auf Erden“ zu sein, wurde er bis zu seinem frühen Tod nicht los.
1831 machte er in Stuttgart die Bekanntschaft Gustav Schwabs, wodurch er Teil des Seracher Dichterkreises um Justinus Kerner und Ludwig Uhland wurde. Seine letzten Jahre verbrachte er in den Heilanstalten Winnenthal bei Stuttgart und Oberdöbling bei Wien, wo er 1850 verstarb.
Die Germanisten Olivia Spiridon und Georg Aescht präsentieren das facettenreiche Werk und Wirken des Spätromantikers und Vormärz-Dichters.
Die Veranstaltung im Siebenbürgischen Museum ist eine Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam und dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde an der Universität Tübingen. Sie wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern.
Der Eintritt ist frei!
Geboren 1802 als Nikolaus Franz Niembsch Edler von Strehlenau in Tschadat/Csatád – einer Ortschaft im Banat, im heutigen Rumänien, die dem Dichter zu Ehren heute Lenauheim heißt –, zog es ihn in die weite Welt hinaus. Das Gefühl, ein „unsteter Mensch auf Erden“ zu sein, wurde er bis zu seinem frühen Tod nicht los.
1831 machte er in Stuttgart die Bekanntschaft Gustav Schwabs, wodurch er Teil des Seracher Dichterkreises um Justinus Kerner und Ludwig Uhland wurde. Seine letzten Jahre verbrachte er in den Heilanstalten Winnenthal bei Stuttgart und Oberdöbling bei Wien, wo er 1850 verstarb.
Die Germanisten Olivia Spiridon und Georg Aescht präsentieren das facettenreiche Werk und Wirken des Spätromantikers und Vormärz-Dichters.
Die Veranstaltung im Siebenbürgischen Museum ist eine Kooperation mit dem Deutschen Kulturforum östliches Europa in Potsdam und dem Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde an der Universität Tübingen. Sie wird gefördert durch das Bundesministerium des Innern.
Der Eintritt ist frei!
