Ab 1862 gab es in Offenburg eine rasch wachsende und in der Stadt selbstverständlich integrierte jüdische Gemeinde. Im früheren Gasthaus „Zum Salmen“ hatte sie ab 1875 ihre Synagoge, traf sich zum Gottesdienst, zu Vorträgen und Festen.
Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 änderte sich das Leben der jüdischen Mitbürger*innen tiefgreifend. Der NS-Staat schränkte ihre Rechte und ihr Leben immer mehr ein. Viele Gemeindemitglieder verließen Deutschland. Während der Novemberpogrome 1938 wurde der Betsaal der Synagoge zerstört und geschändet. 1940 wurden alle noch in der Stadt lebenden Jüdinnen und Juden nach Gurs und später nach Auschwitz, Sobibor oder Treblinka deportiert und dort häufig ermordet.
Unsere Dauerausstellung erzählt Geschichten einiger jüdischer Familien aus Offenburg. Die Erinnerung an diese Menschen soll mit dieser Führung lebendig bleiben.
Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 änderte sich das Leben der jüdischen Mitbürger*innen tiefgreifend. Der NS-Staat schränkte ihre Rechte und ihr Leben immer mehr ein. Viele Gemeindemitglieder verließen Deutschland. Während der Novemberpogrome 1938 wurde der Betsaal der Synagoge zerstört und geschändet. 1940 wurden alle noch in der Stadt lebenden Jüdinnen und Juden nach Gurs und später nach Auschwitz, Sobibor oder Treblinka deportiert und dort häufig ermordet.
Unsere Dauerausstellung erzählt Geschichten einiger jüdischer Familien aus Offenburg. Die Erinnerung an diese Menschen soll mit dieser Führung lebendig bleiben.
