Frühmittelalterliche Gräber als Spiegel des Lebens?

Verschiedenfarbige Perlen in verschiedenen Größen wurden zu einer Halskette gebunden
Diese Veranstaltung wird angeboten in
Deutsch
Der Vortrag ist Teil des Archäologieprogramms 2026 in Kooperation des Zentralen Fundarchivs des Archäologischen Landesmuseums Baden-Württemberg und dem Stadtmuseum Rastatt.
Grabfunde zählen zu den wichtigsten Quellen in der Archäologie. Aber was können sie uns über das Leben längst vergangener Zeiten erzählen? Anhand ausgewählter Fundstücke der Merowingerzeit (Mitte 5. – Ende 7. Jh.) nähert sich dieser Frage Anna-Marie Dürr M.A. (Archäologisches Landesmuseum Baden-Württemberg) in einem Vortrag.

Das Spektrum reicht von einfachen eisernen Gürtelschnallen über bunte Glasperlen bis hin zu Spathen, mehrteiligen tauschierten Gürtelgarnituren oder Gefäßen aus Ton, Glas sowie Buntmetall. Handelt es sich zumeist um Alltagsgegenstände, bringen andere Status oder gesellschaftliche Rolle des Bestatteten zum Ausdruck oder geben gar Einblick in die (Aber-) Glaubensvorstellungen der Zeit. Besonderer Fokus liegt zudem auf der häufig zu beobachtenden antiken Beraubung der Gräber. Machte hier im wahrsten Sinne des Wortes „Gelegenheit Diebe“ oder sind die Hintergründe weit komplexer?

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Zugang zum Zentralen Fundarchiv (Lützowerstr. 10) über Militärstr./Leopoldplatz.
Adresse
Herrenstraße 11
76437
Rastatt
+49 7222 972 84 00
Tarif
Gratis mit dem Museums-PASS-Musées
Daten
Am 22. Oktober 2026
Donnerstag: 19:00-20:00
Zusätzliche Informationen
Ausstellungen in diesem Museum
Luftbild von Rastatt in Fischaugenoptik
Ausstellung
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Die Ausstellung enthält aktuelle Fotoarbeiten von 13 Vereinsmitgliedern. Sie bietet das gesamte Spektrum der digitalen Fotografie mit klassischen und modernen Motiven. Die ausgestellten Fotografien ...