25 Jahre Rehmann-Museum

Frau mit Kugel, 1949 von Erwin Rehmann mitten in der neu angelegten Blumenwiese, Frühsommer 2026, Foto: Edwin Rüede
Diese Veranstaltung wird angeboten in
Deutsch
Ein lebendiger Garten für die Zukunft der Kunst und Natur
Das Rehmann-Museum feiert sein 25-jähriges Bestehen mit einer ökologischen Vision. Zum Jubiläum verwandelt sich die 1’300 m² grosse Aussenanlage in den «Lebensraum Skulpturengarten». Den festlichen Höhepunkt bildet die Pflanzung eines Jubiläumsbaums – ein Symbol für das tiefe Wurzeln des Museums in der Region und sein gleichzeitiges Wachsen in die Zukunft.

Seit einem Vierteljahrhundert ist das Rehmann-Museum ein Ankerpunkt für die dreidimensionale Kunst im Aargau. Zum Jubiläum öffnet das Haus seine Mauern: Der Garten wird zum Vorzeigeprojekt für Biodiversität und Klimaanpassung im Siedlungsraum. Hier treffen die monumentalen Plastiken Erwin Rehmanns auf ein dynamisches Ökosystem, das Natur- und Kunstbegeisterte gleichermassen anspricht.

Wo Schwarzwaldgneis auf seltene Flora trifft
In enger Zusammenarbeit mit dem Jurapark Aargau und der Fachfrau für naturnahen Gartenbau, Katja Sattler (setzholz.ch), entstanden auf dem charakteristischen Schwarzwaldgneis neue Lebensräume. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Grauen Fingerkraut (Potentilla inclinata) – eine botanische Seltenheit mit historischem Bezug zu Laufenburg, die inmitten der Kunstwerke ein neues Refugium findet. Klimaresistente Wildstauden und schattenspendende Zonen machen den Garten zudem zur kühlen Oase an heissen Tagen, während bewusste Dunkelzonen Lebensraum für Glühwürmchen sichern.

Ein Fest für die Sinne: Baumpflanzung und Klangkunst
Den Meilenstein des 25-jährigen Bestehens feiert das Museum mit einem symbolischen Akt: Die Pflanzung eines Baumes markiert den Aufbruch in eine Ära, in der Ästhetik und Ökologie untrennbar verbunden sind.

Der Festakt wird akustisch vom Duo TON SUR TON begleitet. Sylvie Klijn (Gesang/Keys) und Christoph Utzinger (Kontrabass) weben ein durchscheinendes Klanggeflecht, das die feinen Strukturen des Gartens und die Bedeutung des Augenblicks hörbar macht. So wie der neue Baum Wurzeln schlägt, verbindet ihre Musik das Sichtbare mit dem Verborgenen und feiert das Museum als lebendigen, atmenden Prozess.

Das Jubiläumsjahr wurde durch ein partizipatives Programm begleitet, das Besuchende aktiv miteinbezog:
- Gemeinsamer Einsatz gegen Neophyten unter Leitung von Theo Obrist.
- Wildkräuter-Workshop mit Naturheilpraktikerin Sonja Wunderlin.
- Ein neuer Audioguide verknüpft zum Jubiläum erstmals die Geschichte der Skulpturen mit den ökologischen Besonderheiten des Gartens.

Das Projekt wird massgeblich durch Swisslos Aargau, Lebensraum Aargau sowie die O. Lunin, Gsell und UmweltengAGement Stiftungen unterstützt.

Die Veranstaltung ist kostenlos.
Adresse
Schimelrych 12
5080
Laufenburg
+41 62 874 42 70
Tarif
Gratis mit dem Museums-PASS-Musées
Daten
Am 25. Oktober 2026
Sonntag: 15:00-18:00
Ausstellungen in diesem Museum
Mo Diener, Grind, 1990, Performance, Kornhausbrücke Zürich, Kollaboration mit Michael Elber u.a. Foto: Heinz Dolderer, Archiv Mo Diener
Ausstellung
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Vom 29. August bis zum 13. Dezember 2026 präsentiert das Rehmann-Museum in Laufenburg die umfassende Werkschau «Hologramm» der Zürcher Künstlerin Mo Diener. Die Ausstellung spannt einen Bogen über ...