Nadja Schöllhammer. Ghosts at Work

Detail aus Nadja Schöllhammer: Grand Guignol, 2018, Foto: Eric Tschernow.
Porträt Nadja Schöllhammer.
Nadja Schoellhammer. Foto Peter Hock.
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22. Kunstpreis der VR-Bank Ostalb eG
Am
Ausgehend von der Zeichnung expandieren Nadja Schöllhammers Arbeiten ins Dreidimensionale. An fragilen Materialien wie Papier untersucht sie Grenzzustände und Vergänglichkeit. Mit Klebstoff, Feuer und Skalpell legt sie filigrane Strukturen frei. Es entstehen wesenhafte Bildkörper, die in ihrer Existenz vielschichtig und brüchig sind – Welterfindungen mit fließenden Übergängen zwischen Mensch, Tier und Pflanze. Für die Ausstellung in Schwäbisch Gmünd anlässlich der Verleihung des 22. VR Bank Ostalb Kunstpreises entwickelt Schöllhammer eine raumgreifende Installation.
Nadja Schöllhammers Werkspektrum reicht von feingliedrigen Zeichnungen bis zu opulenten Rauminstallationen. Die 1971 in Esslingen am Neckar geborene Künstlerin zeigt ihre vielfach ausgezeichneten Werke regelmäßig an internationalen Orten. Im Kontakt mit neuen Umgebungen entwickelt sie ihren Ansatz stetig weiter. So erkundete sie bei Residencies in Kolumbien, Mexiko und Japan Spuren eines kollektiven Bildgedächtnisses und setzte sich im Rahmen von Arbeitsstipendien mit ihren süddeutschen Wurzeln auseinander. Ihre Arbeiten sind Teil institutioneller Sammlungen, etwa der Staatsgalerie Stuttgart, der China Academy of Arts in Hangzhou/China, des Europäischen Patentamts München sowie des Regierungspräsidiums Baden-Württemberg. Sie lebt und arbeitet in Berlin und Hannover, wo sie seit 2024 als Professorin für Zeichnung an der Hochschule Hannover lehrt.
Adresse
Johannisplatz 3
73525
Schwäbisch Gmünd
+49 7171 60 34 130
Daten
Am
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