Schichten von Farbe, gealterte Oberflächen, verblassende Tapeten, zurückgelassene Gegenstände, gepackte Koffer, Fragmente des Alltags. Im Spannungsfeld zwischen fotografischer Wahrnehmung und räumlicher Erinnerung zeigt Roland Krieg das Wohnhaus der bekannten Orgelbaufamilie Bruder als Ort, der nicht als historisches Dokument gelesen wird, sondern als visuelles Feld.
Im Zentrum stehen nicht die Räume selbst, sondern ihre materiellen Zustände. Mit Hilfe der Fotografien werden Übergänge untersucht – zwischen Präsenz und Abwesenheit, Ordnung und Auflösung, Sichtbarkeit und Erinnerung. Zeit erscheint dabei nicht als erzählte Geschichte, sondern als eingeschriebene Materialität.
Im Zentrum stehen nicht die Räume selbst, sondern ihre materiellen Zustände. Mit Hilfe der Fotografien werden Übergänge untersucht – zwischen Präsenz und Abwesenheit, Ordnung und Auflösung, Sichtbarkeit und Erinnerung. Zeit erscheint dabei nicht als erzählte Geschichte, sondern als eingeschriebene Materialität.
