Als unerschöpfliche Quelle der Inspiration prägen Tiere seit jeher die Kunst, und zwar bereits seit den Höhlenmalereien in der Vorgeschichte. Die zwiespältigen Beziehungen der Menschen zu anderen Spezies offenbaren sich darin in ihrer ganzen Komplexität – zwischen Faszination und Fremdheit –, trotz der sich im Laufe der Zeit wandelnden Sichtweise auf das Lebendige. Denn das Tier, das lange Zeit auf den Rang eines Objekts reduziert war, spielt zunehmend die Hauptrolle. Es wird nun um seiner selbst willen dargestellt und nicht mehr nur als „wildes Tier“.
Diese Erweiterung des Blickfelds, die sich nach und nach vom Menschen auf die gesamte Tierwelt verlagert, beginnt mit der Aufklärung und entwickelt sich im 18. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Zoologie weiter. Heutzutage entfaltet sich dieser neue Ansatz im Aufschwung der Animal Studies, der Ethologie, der Tierethik und im weiteren Sinne der Ökologie. Ein solches Bewusstsein spiegelt sich in den Anliegen der Künstler wider, die privilegierte Zeugen des Reichtums der Artenvielfalt sind.
Diese Ausstellung bringt Exponate aus den naturkundlichen Sammlungen des Zoologischen Museums mit Werken des MAMCS in einen Dialog, die die Figur des Tieres thematisieren.
Diese Erweiterung des Blickfelds, die sich nach und nach vom Menschen auf die gesamte Tierwelt verlagert, beginnt mit der Aufklärung und entwickelt sich im 18. Jahrhundert mit dem Aufkommen der Zoologie weiter. Heutzutage entfaltet sich dieser neue Ansatz im Aufschwung der Animal Studies, der Ethologie, der Tierethik und im weiteren Sinne der Ökologie. Ein solches Bewusstsein spiegelt sich in den Anliegen der Künstler wider, die privilegierte Zeugen des Reichtums der Artenvielfalt sind.
Diese Ausstellung bringt Exponate aus den naturkundlichen Sammlungen des Zoologischen Museums mit Werken des MAMCS in einen Dialog, die die Figur des Tieres thematisieren.
