Eine ausgeprägte Sammelleidenschaft und der besondere Blick für vermeintlich Wertloses, das auf der Straße oder im Müll gelandet ist, zeichnet die Künstlerin (*1990) aus. Emotional berührt, sieht sie sich veranlasst, diesen Dingen eine neue Wertigkeit zu geben und sie gleichsam wieder auf den Tisch zu holen. In Porzellan abgeformt und durch Glasur veredelt, entstehen Becher und Vasen im Retrodesign. Aus dichtem Aneinanderrücken oder Aufeinandertürmen, dem Bossieren und Garnieren von Figürlichem, entwickelt die Porzellinerin lustvolle Tischdekorationen, in denen sich die heutige Gesellschaft widerspiegelt wie einst die barocke in der Tafelzier des 18. Jahrhunderts. Nach klassischer Scheibentöpferlehre und Kunststudium an der Burg Giebichenstein zog Annegret Streu vor kurzem in eine Ateliergemeinschaft in Halle.
Die Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag 9. Juli um 19 Uhr zum Auftakt der Aktionstage mit Einführung und Musik. Die Künstlerin ist anwesend und wird zudem das Museumsfest am Wochenende 10.-11. Juli mitgestalten.
Die Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag 9. Juli um 19 Uhr zum Auftakt der Aktionstage mit Einführung und Musik. Die Künstlerin ist anwesend und wird zudem das Museumsfest am Wochenende 10.-11. Juli mitgestalten.
