Die ehemalige Ehefrau von Albert Schweitzer war eine moderne und freie Frau, die zwar auch von Zweifeln geplagt war, aber stolz auf ihre Überzeugungen war. Als Protestantin, geboren als Tochter jüdischer und deutscher Eltern, verbrachte Hélène Bresslau ihre Jugend in Straßburg, wo sie sich mit den Zwängen der bürgerlichen Mädchenerziehung nicht abfinden konnte. Nach einer Ausbildung zur Lehrerin engagierte sie sich in der Sozialarbeit und absolvierte anschließend eine Ausbildung zur Krankenschwester. In ihrem Wahlheimat Elsass schloss sie mit dem jungen Pfarrer und späteren Arzt Albert Schweitzer eine intellektuelle Freundschaft, die von einer freien Liebe begleitet war. Obwohl sie gegen die Ehe und die damit verbundene Einschränkung der Frau war, heiratete sie ihn dennoch 1912, um gemeinsam mit ihm ein Krankenhaus im französischen Gabun zu gründen, wo sie ihren Spitznamen „Madame Docteur“ erhielt. Während sie die kleine Rhéna allein großzog und gegen eine langwierige Tuberkulose kämpfte, war Hélène Literatin, Verlegerin und Referentin und führte ein aktives und unternehmungslustiges Leben in Europa, den Vereinigten Staaten und Afrika. Für die Nachwelt blieb sie im Schatten ihres Mannes, des Friedensnobelpreisträgers … wenn sie nicht gar schlichtweg in Vergessenheit geriet.
Als feministische und inspirierende Biografie rückt das Werk von Blanche Walther Hélène Bresslau endlich ins Rampenlicht und analysiert ihr Leben vor dem Hintergrund ihrer Zeit, zwischen Frankreich und Deutschland, in einer Welt im Umbruch.
Als feministische und inspirierende Biografie rückt das Werk von Blanche Walther Hélène Bresslau endlich ins Rampenlicht und analysiert ihr Leben vor dem Hintergrund ihrer Zeit, zwischen Frankreich und Deutschland, in einer Welt im Umbruch.
Dieser Text wurde durch eine KI übersetzt.
