Back to top

Museum Ettlingen

im Schloss
Kunst
Geschichte und Tradition
Ettlingen
Deutschland
Die Städtische Galerie zeigt die neue Sammlungsausstellung
"Karl Hofer (1878-1955) - Lebenslinien".
Das Museum Ettlingen beherbergt die größte Dauerausstellung mit Werken des Künstlers Karl Hofer. Die meisten Werke der Ettlinger Sammlung sind Dauerleihgaben der Stiftung Menschenbild in Winterthur, die aus dem Berliner Nachlass von Karl Hofer hervorgegangen ist.
Die aktuelle Sammlungsausstellung mit dem Titel „Lebenslinien“ soll eine Begegnung mit dem Künstler und dem Menschen Karl Hofer ermöglichen. Persönliche Erlebnisse, Begegnungen und Erfahrungen, wie sie durch zahllose Briefe und der Autobiographie Hofers überliefert sind, begleiten die rund 50, zwischen 1899 und 1955 entstandenen, Gemälde und Grafiken der Ausstellung, und setzen diese in einen ganz persönlichen Kontext.

In der Ausstellung zur Geschichte des Ettlinger Schlosses spiegeln Bilder, Pläne und archäologische Objekte die wechselhafte 800jährige Baugeschichte des Schlosses wieder und berichten von der wehrhaften Burganlage des Mittelalters, der als Witwensitz genutzten erweiterten, prächtigen Schlossanlage des 16. bis 18. Jahrhunderts und den turbulenten Zeitläuften der letzten beiden Jahrhunderten. Die Pracht der barocken Salons mit den kostbaren Stuckdecken und Seidentapeten sind das Ambiente für die Darstellung des höfischen Alltags zur Zeit der Markgräfin Sibylla Augustas (1655-1733). Die Ausstellung reflektiert die Erziehung der fürstlichen Kinder, den Glanz des chinesischen Festes, die großzügige Ausstattung der Schlosskapelle, die Anlage des Schlossgartens und die ursprüngliche Ausstattung der Privatgemächer der Sibylla Augusta.

Die Sammlung mechanischer Musikinstrumente und Uhren zeigt neben dem ältesten Instrument, einer um 1730 gebauten Serinette, unter anderem Walzenspieldosen, eine Schweizer Orchesterspieltruhe, eine kleine Mignon-Orgel, Drehorgeln, Grammophone und eine Flötenuhr. Bei den Reproduktionsklavieren sind besonders ein 73er Hupfeld-Phonola- sowie ein interessantes Schiedmeyer-Welte-Klavier zu erwähnen. Das große Glanzstück der Sammlung jedoch ist das Welte-Cottage-Orchestrion Nr. 4 von 1895 mit Notenrollen, das eines der größten seiner Art ist.

Das Albgaumuseum, das seit 1927 besteht, dokumentiert die nahezu 2000jährige Geschichte der Stadt Ettlingen und ihrer Umgebung von der frühen Steinzeit bis zu diesem Jahrhundert. Im reizvollen Kellergewölbe des Schlosses sind neben wenigem merowingischem und fränkischem Material vor allem römische Funde des 1. bis 3. nachchristlichen Jahrhunderts ausgestellt (Keramik, Weihereliefs, Münzen, u.a.). Beim Bau des Wattkopftunnels in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts kamen zudem viele geologische Zeugnisse zu Tage, die ergänzend die Entstehungsgeschichte des Oberrheingrabens und des Albtals anschaulich dokumentieren.
Das Konzept der stadgeschichtlichen Abteilung sieht neben der Dauereinrichtung der Archäologie in den Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Schlosses wechselnde Themenausstellungen vor. Im dreijährigen Turnus wird die Entwicklung der Stadt und der Region in unterschiedlichen Epochendarstellungen präsentiert oder anhand historischer Einzelaspekte im Detail beleuchtet.
Museum Ettlingen
Schlossgeschichte - Barocke Salons 2. OG
Archäologie im Kellergewölbe
Geeignet für Familien
Öffnungszeiten
ganzjährig geöffnet
Mittwoch - Sonntag: 11:00-18:00
Ab dem
bis
Geschlossene Tage
In den Monaten Juni bis August 2021 hat das Museum am Donnerstag bis 20 Uhr geöffnet.
Adresse
Museum Ettlingen
Schlossplatz 3
76275
Ettlingen
Deutschland
+49 7243 10 12 73

48.940681, 8.406284