Feste sind Herzstücke unseres Zusammenlebens – sie verbinden Generationen, erzählen von Hoffnung, Wandel und Zugehörigkeit. In Weil am Rhein mit seinen Ortsteilen wurde immer gefeiert: zu Hause im kleinen Kreis, auf Straßen und Plätzen, über Grenzen hinweg. Die Ausstellung lädt ein zu einer Reise durch die hiesige Festkultur – von traditionellen Familienfeiern bis zu großen öffentlichen Anlässen. Sie zeigt auch, wie sich das Feiern im Laufe der Jahrzehnte verändert hat. So wurzeln die ältesten Feste in religiösen oder agrarischen Traditionen. Meist haben diese Anlässe, bei denen gemeinsame Rituale gepflegt werden, ihren festen Platz im Kalenderjahr. Als Beispiel sei die alemannische Fasnacht genannt, die sich immer wieder an Veränderungen angepasst hat. Ähnliches gilt für Stadt(teil)feste, die nicht nur kulturelle Höhepunkte darstellen, sondern auch Spiegelbilder gesellschaftlicher Entwicklungen sind. Feste können aber auch in der Kritik stehen, wenn es etwa um Fragen geht „Wer darf wo und wie feiern?“.
15.10.2026-18.07.2027
15.10.2026-18.07.2027
