In seinem Bilderkosmos wirken eigene Gesetzte und Gepflogenheiten. Mit Hilfe eines Zeichensystems von Formen und Farben, von Komposition und Perspektive, von Licht und Schatten wird diese Bildwirklichkeit geschaffen. Sie ist eine künstlich erzeugte, eine gemalte Sprache, die räumlich Gesehenes und sinnlich Gefühltes in die Fläche der Leinwand übersetzt. Im Vorgang des Malens findet eine Umwandlung, eine Transformation statt. Der Ausgangspunkt, der Anlass für das Bild, bleibt erhalten, wird oft sogar besonders betont und entwickelt ein Eigenleben.
Christiane Grathwohl
Christiane Grathwohl
