Susanne Ackermanns (*1962) Malerei und Zeichnung bewegen sich zwischen Abstraktion, Struktur und Wahrnehmung. In ihren Arbeiten entstehen aus einfachen Formen und Gesten komplexe Bildräume: Überlagernde, lasierende Farbschichten erzeugen Tiefe, während präzise gesetzte Linien und Bögen zwischen Fläche und Räumlichkeit oszillieren. Die Ausstellung „everything always changes“ zeigt neue großformatige Gemälde und Zeichnungen, in denen sich Reduktion und Verdichtung, Planung und Offenheit verbinden. Ackermanns langsamer, prozesshafter Arbeitsweise eingeschrieben, wird Zeit selbst zum Bestandteil der Werke – jede Schicht, jede Linie als Spur eines fortgesetzten Denk- und Wahrnehmungsprozesses.
Ausstellung des Förderkreises Kunstmuseum Karlsruhe e. V.
