Schnitt, Verschiebung, Trennung, Verdoppelung: Mit diesen präzisen und spielerischen Eingriffen erschafft Pe Wolf seine ebenso ungewöhnlichen wie eigenständigen Fotoarbeiten. Seine künstlerische Praxis schöpft aus dem Alltag und verwandelt persönliche Momente in universelle Bildwelten. Seit er 2014 mit seiner Ausstellung „ohne Auftrag“ erstmals einen umfassenden Einblick in sein fotografisches Werk gewährte, hat Wolf seine visuelle Sprache konsequent weiterentwickelt. Mit neuen Arbeiten kehrt er nun in die Städtische Galerie zurück und bietet einen frischen Blick auf die Auseinandersetzung mit seinem Lebensumfeld, auf Reisen eingefangene Eindrücke und die Poesie beiläufiger Szenen, die er in eindringliche Stillleben verwandelt.
Gleichzeitig hinterfragt Pe Wolf kritisch die Rolle der Fotografie als Medium, dessen Potenziale zur Reproduktion und Manipulation er erkundet und reflektiert. Die Verbindung von analytischer Strenge und intuitivem Sehen verleiht seinen Bildern eine starke und unverwechselbare Ausdruckskraft. Von 1971 bis 2009 prägte er als Leiter der Werkstatt für Fotografie an der Kunstakademie Karlsruhe Generationen von Künstlerinnen und Künstlern. Zur Ausstellung ersche
Gleichzeitig hinterfragt Pe Wolf kritisch die Rolle der Fotografie als Medium, dessen Potenziale zur Reproduktion und Manipulation er erkundet und reflektiert. Die Verbindung von analytischer Strenge und intuitivem Sehen verleiht seinen Bildern eine starke und unverwechselbare Ausdruckskraft. Von 1971 bis 2009 prägte er als Leiter der Werkstatt für Fotografie an der Kunstakademie Karlsruhe Generationen von Künstlerinnen und Künstlern. Zur Ausstellung ersche