Er ist der Inbegriff der Romantik: Der Mond wird in der europäischen Kulturgeschichte bis heute mit Sehnsucht, Melancholie und Empfindsamkeit in Verbindung gebracht. Diese Wahrnehmung hat ihre Wurzeln in der Zeit um 1800, als Künstler*innen unter anderem in Deutschland den Mond als ein wichtiges Motiv ihres Schaffens entdecken. In der damaligen Literatur, der Musik und der bildenden Kunst finden sich zahlreiche Referenzen, die ihn als einen zentralen Gegenstand romantischen Denkens ausweisen.
Dennoch ist das Motiv in der bildenden Kunst um 1800 bislang erstaunlicherweise nicht ausführlich untersucht worden. Die Ausstellung im Kurpfälzischen Museum stellt es nun erstmalig in den Mittelpunkt: Wie – und warum - wurde der Mond zum dominanten Bildmotiv der deutschen Romantik? Welche künstlerischen Interessen sind mit seiner Darstellung verbunden? Welche kulturhistorischen Phänomene werden an ihm greifbar, und mit welchen gestalterischen Mitteln werden sie ins Kunstwerk übersetzt?
Die Ausstellung findet im Rahmen des Themenjahres "Mondsüchtig an Rhein und Neckar" statt.
Dennoch ist das Motiv in der bildenden Kunst um 1800 bislang erstaunlicherweise nicht ausführlich untersucht worden. Die Ausstellung im Kurpfälzischen Museum stellt es nun erstmalig in den Mittelpunkt: Wie – und warum - wurde der Mond zum dominanten Bildmotiv der deutschen Romantik? Welche künstlerischen Interessen sind mit seiner Darstellung verbunden? Welche kulturhistorischen Phänomene werden an ihm greifbar, und mit welchen gestalterischen Mitteln werden sie ins Kunstwerk übersetzt?
Die Ausstellung findet im Rahmen des Themenjahres "Mondsüchtig an Rhein und Neckar" statt.
