Seit den 1960er Jahren entdecken Kunstschaffende den seit der Industrialisierung im Alltag wenig beachteten Werkstoff Papier neu. Papier wird geformt, geschöpft, geprägt, gefaltet, geschnitten, gerissen und sogar zerstört. Einige Beispiele für diese Neuentdeckung des Materials finden sich in der Graphischen Sammlung im Landesmuseum Mainz. Die Kabinettausstellung lädt dazu ein, sich mit der Fragilität und Formbarkeit des Materials auseinanderzusetzen, ebenso mit der Frage nach dem Verhältnis von zweidimensionaler Fläche und dreidimensionalem Raum, die sich durch die Bearbeitung und die damit entstandenen Risse, Knicke, Falten und Vertiefungen in der Papieroberfläche stellt.
Zu sehen sind unter anderem Werke von Gustl Stark, Lore Bert, Günther Uecker, Aen Sauerborn, Erwin Wortelkamp, Knopp Ferro und Eduardo Chillida. Als besonderes Highlight wird eine Neuerwerbung der in Mainz geborenen und international beachteten Künstlerin Angela Glajcar erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Kunstwerke aus Papier werden ergänzt durch Skulpturen aus dem Landesmuseum Mainz.
Zu sehen sind unter anderem Werke von Gustl Stark, Lore Bert, Günther Uecker, Aen Sauerborn, Erwin Wortelkamp, Knopp Ferro und Eduardo Chillida. Als besonderes Highlight wird eine Neuerwerbung der in Mainz geborenen und international beachteten Künstlerin Angela Glajcar erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Die Kunstwerke aus Papier werden ergänzt durch Skulpturen aus dem Landesmuseum Mainz.
