Im Kabinett des Museum Franz Gertsch zeigt die Schweizer Künstlerin Cécile Wick (*1954) aktuelle Werke überwiegend aus den letzten drei Jahren. Mit ihren Arbeiten auf Papier lotet die Grenzgängerin zwischen Fotografie, Malerei, Zeichnung und Druckgrafik die Möglichkeiten der von ihr verwendeten Medien aus.
Die Kamera ist für Cécile Wick das Werkzeug, um Bilder zu erschaffen. Sie interessiert sich für das Bild als eigene, konstruierte Wirklichkeit, nicht für die Fotografie als ein Abbild von Wirklichkeit. Die Nutzung der druckgrafischen Medien ermöglicht ihr das Erzeugen von sinnlichen Oberflächen und Texturen, das Gestalten einer vielfältigen Farbe-Grau-Weiss-Skala und von tiefen Schwarztönen. In ihrer Auseinandersetzung mit dem Foto und seiner glatten Oberfläche, seiner scheinbaren Objektivität, und ihrem freien Umgang mit unterschiedlichen Medien und digitalen Techniken gelingt der Künstlerin eine Annäherung an die Malerei.
Ihre Motive findet Cécile Wick auf zahlreichen Reisen und Spaziergängen, die Landschaft ist ihr Thema: Berge, Inseln, Meer, Wald, Wasser- und Eisfälle, Gletscher, Schnee, Himmel, Wolken, Nebel, Steine, Zweige, Blätter, Blüten. In ihren Arbeiten tritt die Künstlerin in einen Dialog mit der Geschichte des Landschaftsbilds in der westlichen und fernöstlichen Kunst – es geht ihr nicht um spezifische Orte, der Ort ist nur der Anlass für ein neues Bild.
In ihrer Wirkung sind diese Werke poetisch und kontemplativ. Die Betrachtenden scheinen der Ursprünglichkeit der Natur zu begegnen, Begriffe wie Schönheit und Erhabenheit liegen nahe. Es geht um Licht und Schatten, Blühen und Verblühen, um den Kreislauf von Leben und Tod. Die suggestive Weite und Leere, die Stille und Zeitlosigkeit der Naturstücke vermitteln eine verdichtete Zeitlichkeit, in der das Jetzt, das Gestern und das Morgen zusammenfinden.
Im Kabinett des Museum Franz Gertsch zeigt die Künstlerin Pigmentdrucke, Gumprints, Lithographien und Monotypien überwiegend aus den Jahren 2024 bis 2026. Weiterhin sind in der Ausstellung Tuschzeichnungen zu sehen, die unter Glas auf einer Holzkonstruktion präsentiert werden.
Cécile Wick (*1954) ist Künstlerin und Fotografin und war bis 2015 Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste. Von 1974 bis 1978 studierte sie Kunstgeschichte und Germanistik in Zürich und Theater in Paris. Seit 1980 stellt sie regelmässig im In- und Ausland aus. Schwerpunkte ihrer Arbeiten sind Fotografie, Druckgrafik und Zeichnungen. Im öffentlichen Raum hat sie auch Kunst- und Bau-Projekte ausgeführt. Ihr künstlerisches Schaffen ist in mehreren Büchern und Katalogen dokumentiert. Verschiedene Werkbeiträge, Lehraufträge und Stipendien ermöglichten längere Studienaufenthalte in New York, Paris, Rom, Venedig, Bukarest und Kairo. 2003 erhielt sie den Kunstpreis des Kanton Zürich. Cécile Wick lebt und arbeitet in Zürich.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle in Zusammenarbeit mit der Künstlerin.
Ihre Motive findet Cécile Wick auf zahlreichen Reisen und Spaziergängen, die Landschaft ist ihr Thema: Berge, Inseln, Meer, Wald, Wasser- und Eisfälle, Gletscher, Schnee, Himmel, Wolken, Nebel, Steine, Zweige, Blätter, Blüten. In ihren Arbeiten tritt die Künstlerin in einen Dialog mit der Geschichte des Landschaftsbilds in der westlichen und fernöstlichen Kunst – es geht ihr nicht um spezifische Orte, der Ort ist nur der Anlass für ein neues Bild.
In ihrer Wirkung sind diese Werke poetisch und kontemplativ. Die Betrachtenden scheinen der Ursprünglichkeit der Natur zu begegnen, Begriffe wie Schönheit und Erhabenheit liegen nahe. Es geht um Licht und Schatten, Blühen und Verblühen, um den Kreislauf von Leben und Tod. Die suggestive Weite und Leere, die Stille und Zeitlosigkeit der Naturstücke vermitteln eine verdichtete Zeitlichkeit, in der das Jetzt, das Gestern und das Morgen zusammenfinden.
Im Kabinett des Museum Franz Gertsch zeigt die Künstlerin Pigmentdrucke, Gumprints, Lithographien und Monotypien überwiegend aus den Jahren 2024 bis 2026. Weiterhin sind in der Ausstellung Tuschzeichnungen zu sehen, die unter Glas auf einer Holzkonstruktion präsentiert werden.
Cécile Wick (*1954) ist Künstlerin und Fotografin und war bis 2015 Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste. Von 1974 bis 1978 studierte sie Kunstgeschichte und Germanistik in Zürich und Theater in Paris. Seit 1980 stellt sie regelmässig im In- und Ausland aus. Schwerpunkte ihrer Arbeiten sind Fotografie, Druckgrafik und Zeichnungen. Im öffentlichen Raum hat sie auch Kunst- und Bau-Projekte ausgeführt. Ihr künstlerisches Schaffen ist in mehreren Büchern und Katalogen dokumentiert. Verschiedene Werkbeiträge, Lehraufträge und Stipendien ermöglichten längere Studienaufenthalte in New York, Paris, Rom, Venedig, Bukarest und Kairo. 2003 erhielt sie den Kunstpreis des Kanton Zürich. Cécile Wick lebt und arbeitet in Zürich.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Anna Wesle in Zusammenarbeit mit der Künstlerin.
