Ausstellungsintervention: Fragt uns doch mal. Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus

Anti-Anti-Buch
Diese Ausstellung wird angeboten in
Deutsch
Kann man, ja muss man antisemitische Bilder im Museum zeigen? Oder werden auf diese Weise hasserfüllte Vorurteile verfestigt? Wie geht es jungen Jüdinnen und Juden heute in Deutschland? Warum gibt es Antisemitismus immer noch? Was können wir tun gegen Judenfeindlichkeit? Mit diesen Fragen beschäftigen sich vom 10. Februar 2026 bis zum 13. September 2026 elf Stationen in der Dauerausstellung „Landesgeschichte(n)“ im Haus der Geschichte. Sie hinterfragen, ergänzen und kommentieren Objekte und Geschichten im Museum mit Fakten, Einsprüchen und Wünschen.

Zum Beispiel zeigt der „Verschwörungsgenerator“, wie antisemitische Verschwörungserzählungen funktionieren. In Videos erzählen jüdische Menschen von ihren Hoffnungen, Ängsten und Enttäuschungen.

Die Ausstellungsintervention ist Bestandteil des vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst geförderten Projekts „Anti-Anti 2.0 – Gemeinsam gegen Antisemitismus“. Sie wurde von einem Projektteam des Hauses der Geschichte und Community-Kurator*innen entwickelt, unterstützt durch ein Expert*innenboard aus Menschen, die in Forschung, Bildung, Beratung und Vermittlung antisemitismuskritisch arbeiten.
Adresse
Konrad-Adenauer-Straße 16
70173
Stuttgart
+49 711 21 23 989
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