Die Künstlerin Anna Barham (*1974 in England) die im Badischen Kunstverein ihre erste umfassende Einzelausstellung in Deutschland zeigt, sucht in ihrer Praxis nach Wegen, um sich dieser Glättung von Sprache zu widersetzen und stattdessen dem Unübersetzbaren zu widmen. Die Fundstücke der Sprache, die ASR nicht versteht, bringt Barham in ihren Installationen, Videos und Soundarbeiten regelrecht zum „Halluzinieren“.
Ihre künstlerisch-forschende Arbeit stellt sich der Brisanz hoch aktueller Fragen zur Ethik in Sprachtechnologie, Autokorrektur und Texterkennung und offeriert zukunftsweisende Möglichkeiten, die von der Norm ausgegrenzten Potentiale von Sprache zu entschlüsseln und gegen allgegenwärtige Formen von Autorität einzusetzen.
