Vom 1.5. bis 25. Mai 2026 ist die mobile Ausstellung «Ich bin einfach niemand gewesen» in Riehen zu sehen. Eindrücklich und gut zugänglich beleuchtet sie ein lange verdrängtes Kapitel der Schweizer Geschichte: die administrativen Zwangsmassnahmen, von denen hunderttausende Kinder, Jugendliche und Erwachsene betroffen waren. Die Ausstellung macht das Spannungsfeld zwischen Fürsorge und Zwang sichtbar, gibt Betroffenen eine Stimme und weckt Empathie für Menschen, die am Rand der Gesellschaft standen – und stehen.
Auch in Riehen finden sich die Spuren von Fürsorge und Zwang in Institutionen und Biografien. In einer Satellitenstation im Museum sind die Recherchetätigkeiten des MUKS zu diesem Thema zu sehen. Die Kurzführungen geben Hintergründe zur Thematik und zeigen auf, wie und wo sich Informationen finden liessen – und wo man bei der Recherche an Grenzen stösst.
Start jeweils um 13:30, 14:30 & 15:30. Für Erwachsene. Museumseintritt.
Bild: Knaben in der Erziehungsanstalt Sonnenberg bei der Arbeit Kriens, 1944. Paul Senn hat die fotografierten Kinder nicht identifiziert. Gottfried Keller-Stiftung, Bern., Depositum Gottfried Keller-Stiftung, Foto: Paul Senn
Auch in Riehen finden sich die Spuren von Fürsorge und Zwang in Institutionen und Biografien. In einer Satellitenstation im Museum sind die Recherchetätigkeiten des MUKS zu diesem Thema zu sehen. Die Kurzführungen geben Hintergründe zur Thematik und zeigen auf, wie und wo sich Informationen finden liessen – und wo man bei der Recherche an Grenzen stösst.
Start jeweils um 13:30, 14:30 & 15:30. Für Erwachsene. Museumseintritt.
Bild: Knaben in der Erziehungsanstalt Sonnenberg bei der Arbeit Kriens, 1944. Paul Senn hat die fotografierten Kinder nicht identifiziert. Gottfried Keller-Stiftung, Bern., Depositum Gottfried Keller-Stiftung, Foto: Paul Senn
