Anlässlich der 14. Ausgabe des Wettbewerbs „Talents Contemporains“ vereint die Ausstellung „Traversées“ die sieben Preisträger, die das Wasser zum Schauplatz von Reise, Widerstand und Erinnerung machen.
Der Rundgang beginnt mit der Hörerfahrung des Werks „Elegías a un paisaje“ von Enrique Ramírez, dessen Klangskulptur präkolumbianisches Wissen wiederbelebt, um dem Wasser und der Luft eine Stimme zu verleihen. Bei Ladislas Combeuil erhält das Material anschließend einen mineralischen Atem: In seinen 45 Gemälden der Serie „Mes petites fenêtres“ lässt er die Malerei von selbst stille Horizonte entstehen. Das Eintauchen in die Kunstwelt setzt sich mit „Le plus vieux film du monde“ von Éléonore Geissler fort, einer hybriden Installation, die ein Aquarium und seinen prähistorischen Quastenflosser in ein wahres optisches Theater verwandelt. Der Blick gleitet zu den Gewässern des Kaspischen Meeres mit „Raw Reverie“ von Mehrali, der die Kraft der Wellen auf Cyanotypie festhält, um Kindheitserinnerungen wieder aufleben zu lassen.
Der Rundgang beginnt mit der Hörerfahrung des Werks „Elegías a un paisaje“ von Enrique Ramírez, dessen Klangskulptur präkolumbianisches Wissen wiederbelebt, um dem Wasser und der Luft eine Stimme zu verleihen. Bei Ladislas Combeuil erhält das Material anschließend einen mineralischen Atem: In seinen 45 Gemälden der Serie „Mes petites fenêtres“ lässt er die Malerei von selbst stille Horizonte entstehen. Das Eintauchen in die Kunstwelt setzt sich mit „Le plus vieux film du monde“ von Éléonore Geissler fort, einer hybriden Installation, die ein Aquarium und seinen prähistorischen Quastenflosser in ein wahres optisches Theater verwandelt. Der Blick gleitet zu den Gewässern des Kaspischen Meeres mit „Raw Reverie“ von Mehrali, der die Kraft der Wellen auf Cyanotypie festhält, um Kindheitserinnerungen wieder aufleben zu lassen.
Anschließend verleiht das lebhafte Gemälde „Géeju Neefare – Plastic Sea“ von Alioune Diagne dem Rundgang eine geopolitische Dimension, indem es die Plastikverschmutzung und die erzwungene Vertreibung senegalesischer Fischergemeinden anprangert. Julie Bourges präsentiert anschließend „Les eaux-fortes“, eine visuelle Erzählung aus sieben Fotografien, in der der Alltag einer Fischerin zu einer Suche nach Emanzipation angesichts des Meeres wird. Schließlich beschließt Paul Heintz den Rundgang mit „Nafura“, einer nächtlichen Stadtrundfahrt durch Saudi-Arabien, bei der drei Frauen mit dem Auto durch Dschidda fahren, um sich eine Auszeit von den gesellschaftlichen Normen zu gönnen.
