Die erste Retrospektive Ruth Asawas (1926–2013) in Europa zeigt eindrucksvoll, wie die US-amerikanische Künstlerin mit japanischen Wurzeln einfachste Materialien in faszinierende Objekte verwandelte und dabei die Grenzen zwischen Abstraktion und Figuration, Kunst und Kunsthandwerk, Aktion und Kontemplation aufhob. Das vielseitige Werk Asawas umfasst Draht- und Bronzeskulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken, Gemälde sowie Arbeiten im öffentlichen Raum. Ende der 1940er-Jahre studierte sie am legendären Black Mountain College bei Josef Albers und anderen, wie Richard Buckminster Fuller und Merce Cunningham. Ab 1949 lebte sie in San Francisco, wo sie begann eine eindrucksvolle Werkgruppe filigraner Drahtskulpturen zu schaffen. Parallel dazu fertigte sie vielgestaltige Zeichnungen, die eigenständig neben den Skulpturen stehen. Die Ausstellung macht die Wechselwirkungen zwischen all diesen Ausdrucksformen anschaulich.
Ab den späten 1960er-Jahren realisierte sie zahlreiche öffentliche Auftragsarbeiten wie Brunnen, Wandbilder und Gedenkstätten und setzte sich massgeblich für die
Kunsterziehung in der kalifornischen Bay Area und darüber hinaus ein. Die Ausstellung bietet die seltene Gelegenheit, das Werk der in den USA berühmten Künstlerin Ruth Asawa in Europa in all seinen Facetten zu entdecken. «Ruth Asawa» gründet in einer Ausstellungspartnerschaft zwischen dem San Francisco Museum of Modern Art und dem Museum of Modern Art in New York. Diese Präsentation wird von der Fondation Beyeler entwickelt.
Kunsterziehung in der kalifornischen Bay Area und darüber hinaus ein. Die Ausstellung bietet die seltene Gelegenheit, das Werk der in den USA berühmten Künstlerin Ruth Asawa in Europa in all seinen Facetten zu entdecken. «Ruth Asawa» gründet in einer Ausstellungspartnerschaft zwischen dem San Francisco Museum of Modern Art und dem Museum of Modern Art in New York. Diese Präsentation wird von der Fondation Beyeler entwickelt.
