Im Rahmen der rund zweijährigen Gesamtsanierung der Langmatt wurde der Künstler Reto Boller zu einem von drei prozesshaften Langzeit-Kunstprojekten eingeladen.
Reto Boller (*1966 in Zürich, lebt dort) zählt zu den erfindungsreichsten Schweizer Künstlern. Er sondiert die Grenzen zwischen Malerei, Architektur und Objekt und sprengt traditionelle Erwartungen. Seine Arbeit findet seit vielen Jahren internationale Beachtung. Seit 2007 hat Reto Boller eine Professur für Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart.
Kurz vor sowie während der Renovation der Langmatt realisierte er verschiedene installative Massnahmen, die einen luziden Umgang mit dem historischen Gedächtnis der Langmatt zeigten. In seiner Kabinettausstellung wird der Künstler erneut für Überraschungen sorgen. Zur Ausstellung erscheint eine Publikation.
Im Rahmen der Gesamtsanierung der Langmatt wurden Reto Boller, das Künstlerinnenduo Bigler/Weibel und der Cartoonist Silvan Wegmann (SWEN) zu drei prozesshaften Langzeit-Kunstprojekten eingeladen. Drei verschiedene Perspektiven und künstlerische Medien begleiten und dokumentieren die baulichen Veränderungen während der rund zweijährigen Gesamtsanierung. In dieser Zeit wurden immer wieder Momentaufnahmen auf der Webseite und im Newsletter des Museums sowie in den Sozialen Medien sichtbar.
Die Projekte finden ihren Abschluss in drei Kabinettausstellungen zur Wiedereröffnung. Das Publikum erlebt somit den renovationsbedingten Wandel während zweier Jahre aus künstlerischer Sicht zunächst digital und 2026 vor Ort in der neu renovierten Langmatt in Form einer rückblickenden Perspektive mit künstlerischen Ergebnissen.
CHF 12.00 / 10.00