Jörg Immendorff (1945–2007) zählt zu den bedeutendsten deutschen Künstlern der Nachkriegszeit. Sein vielschichtiges Werk ist geprägt von der beharrlichen Auseinandersetzung mit Politik und Gesellschaft und von der Frage nach der Rolle und Verantwortung des Künstlers in seiner Zeit. Die Retrospektive, die Kunstmuseum Karlsruhe in Kooperation mit dem Kunstpalast Düsseldorf realisiert, nimmt sämtliche Phasen seines künstlerischen Schaffens in den Blick – von den frühen Arbeiten an der Düsseldorfer Kunstakademie bis zu den letzten Werken aus seinem Atelier.
Die rund 120 Exponate umfassende Ausstellung vereint großformatige Gemälde und Gemäldeserien, Holz- und Bronzeskulpturen sowie bislang selten oder noch nie gezeigte Zeichnungen und Archivmaterialien. Im Zentrum stehen zentrale Werkgruppen wie die politisch geprägten Café Deutschland-Bilder, die Immendorffs Auseinandersetzung mit der deutschen Teilung und der gesellschaftlichen Realität seiner Zeit eindrucksvoll dokumentieren. Zugleich richtet die Ausstellung den Blick auf die Widersprüche und Brüche innerhalb seines künstlerischen und persönlichen Selbstverständnisses.
Die rund 120 Exponate umfassende Ausstellung vereint großformatige Gemälde und Gemäldeserien, Holz- und Bronzeskulpturen sowie bislang selten oder noch nie gezeigte Zeichnungen und Archivmaterialien. Im Zentrum stehen zentrale Werkgruppen wie die politisch geprägten Café Deutschland-Bilder, die Immendorffs Auseinandersetzung mit der deutschen Teilung und der gesellschaftlichen Realität seiner Zeit eindrucksvoll dokumentieren. Zugleich richtet die Ausstellung den Blick auf die Widersprüche und Brüche innerhalb seines künstlerischen und persönlichen Selbstverständnisses.
