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Paris, Paris! Karlsruher Künstler an der Seine 1850 - 1930

Exhibitions

Spätestens seit Mitte des 19. Jahrhunderts galt Paris als führende Kunstmetropole Europas. Bereits um 1800 strömten viele Kunstschüler in die Stadt an der Seine, um dort die Werke der Alten Meister zu studieren und ihre Kenntnisse in den Ateliers berühmter Maler und Bildhauer zu vertiefen. Mehr und mehr entwickelte sich Paris im Lauf der Jahrzehnte zu einem Schmelztiegel der Moderne, in dem vor allem in den Jahren vor dem Ersten Weltkrieg eine Art Treibhausklima für avantgardistische Tendenzen herrschte. War es zunächst der Impressionismus, der eine besondere Anziehungskraft ausübte, so begeisterten sich die jungen Künstler und Künstlerinnen bald auch an der Malerei Cézannes, der Fauves und Nabis oder an der Bildhauerei Rodins. Sie mieteten sich Ateliers, studierten in Abendkursen an der École des Beaux-Arts oder an einer der renommierten Privatakademien. Paris mit seinen reichen Kunstschätzen und Sehenswürdigkeiten, mit seinen Cafés und Bars strahlte eine unwiderstehliche Faszination aus und bot eine Fülle an anregenden Motiven. Auch aus Karlsruhe machten sich zahlreiche Künstler auf den Weg in die Metropole des Nachbarlandes: Von Franz Xaver Winterhalter über Anselm Feuerbach bis zu Hans Thoma, von Karl Albiker über Karl Hubbuch und Otto Laible bis zu Wilhelm Schnarrenberger reicht das Spektrum der mit der Fächerstadt verbundenen Maler, Grafiker und Bildhauer, die sich in und von Paris inspirieren ließen. Mit einer Vielzahl hochkarätiger Exponate beleuchtet die Ausstellung erstmals die facettenreichen und vielgestaltigen Spuren, die der Kunsttransfer Paris – Karlsruhe hinterlassen hat.
Paris, Paris! Karlsruher Künstler an der Seine 1850 - 1930
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