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Auf den Spuren der Hugenotten

Stationenweg
Ausstellungen

Als der Sonnenkönig Louis XIV. im Jahr 1685 den «ketzerischen» Protestantismus in Frankreich verbot und die reformierten Gläubigen systematisch verfolgen liess, flohen Hunderttausende der sogenannten Hugenotten ins protestantische Ausland. Obwohl nur verhältnismässig wenige dauerhaft in der Schweiz ansässig wurden, prägten sie als oftmals fähige Geschäftsleute und Handwerker die Wirtschaft in ihrer neuen Heimat nachhaltig.

Im Aargau sind noch heute Zeugen der hugenottischen Geschichte erhalten. Im Rahmen des internationalen Hugenottenpfades präsentiert das Stadtmuseum Burghalde den Stationenweg «Auf den Spuren der Hugenotten durch den Aargau». An Standorten in Schafisheim, Staufen und Lenzburg erfahren Interessierte Näheres zu hugenottischen Familienschicksalen, Bauten und Unternehmen wie auch zur damaligen Flüchtlingspolitik und deren Folgen. Im Museum Burghalde als letzter Station zeigt eine kleine Ausstellung einige wertvolle Objekte hugenottischer Handwerkskunst.

Am 29. September 2013 wird der Stationenweg der Öffentlichkeit übergeben und damit gleichzeitig ein weiteres Teilstück des internationalen Hugenottenpfades eröffnet. Wanderer und alle Interessierten sind herzlich eingeladen, den Spuren der Hugenotten durch den Aargau zu folgen.
Auf den Spuren der Hugenotten
Ab dem
bis
Adresse
Schlossgasse 23
5600
Lenzburg
+41 62 891 66 70

47.385582, 8.183002