Das Museumsgebäude, ein Fachwerkbau und ehemaliges Lehrerhaus aus dem frühen 18. Jahrhundert, beinhaltet fünf große Ausstellungsbereiche. Neben einer Stadtgeschichtlichen Abteilung bietet es dem Besucher mehrere Spezialsammlungen:
Schwäbische Möbel
Historische Bauernstuben
Schwarzwälder Glas
Schwarzwälder Uhren
Alamannen an der Neckarquelle
Im Erdgeschoss des Museums befindet sich seit März 2005 ein neuer Dauerausstellungsbereich unter dem Titel "Die Alamannen an der Neckarquelle". Die neue Ausstellung geschreibt das Leben und die historischen Zusammenhänge der in der Region Schwenningen ansässigen Menschen vor ca. 1300 Jahren. Als Grundlage dazu diente das Gräberfeld "Auf der Lehr". Im Mittelpunkt der Präsentation steht die erste Gesichtsrekonstruktion einer alamannischen Frau, deren Grab unversehrt vorgefunden wurde. Die dort bisher gezeigte Spezialsammlung zu Schwarzwälder Glasabteilung wurde im ersten Obergeschoss verkleinert wieder aufgestellt.
Das erste Obergeschoss umfasst thematisch die Bereiche Schwarzwälder Möbel und historische Bauernstuben. Anhand eines seit diesem jahr eingeführten akustischen Führungssystems in allen gängigen europäischen Sprachen hat der Besucher die Möglichkeit zusätzliche Informationen zur Sammlung zu erhalten.
Das 1982 im 2. Obergeschoss eröffnete Uhrenmuseum hat zwei große Abteilungen. Die erste ist ausschlielich der Schwarzwalduhr gewidmet. Mit vielfältigen kunstvoll bemalten Uhrschildern findet man sie vor Ort in ihren Typischen Ausformungen. Neben den Schwarzwalduhren ist eine komplett eingerichtete Uhrmacherwerkstatt zu besichtigen, dazu noch je eine Spezialsammlung zum Thema Uhrmacherwerkzeug und Uhrschildmalerei. Die zweit eAbteilung behandelt unter der Überschrift "Zur Geschichte der Zeitmessung" die Entwicklung der Uhrmacherei von den Elementaruhren (Sonnen-, Sand-, Wasser-, Feuer- und Öluhren) bis zu den industriell gefertigten Uhren des 19. Jahrhunderts. Die Ausstellungsstücke dieser Abteilung sind Eigentum des Landes Baden-Württemberg und bilden als "Hellmut-Kienzle-Uhrensammlung" eine Außenstelle des Deutschen Uhrenmuseums Furtwangen. Die Sammlung trägt den Namen des Schwenninger Uhrenfabrikante, der die hier gezeigten Uhren bald nach dem 2. Weltkrieg zu einer Privatsammlung zusammentrug. (Wegen Restaurierung noch bis voraussichtlich Herbst 2008 gechlossen.)
Das Uhrenmuseum dürfre nach dem Deutschen Uhrnmuseum Furtwangen die bedeutendste Einrichtung ihrer Art in Südwestdeutschland sein. ein Besuch ist für jeden Uhrenfreund ein eindrucksvolles Erlebnis und daüber hinaus ganz allgemein eine besondere Attraktion in dieser Stadt.
Öffnungszeiten :
Di-Fr, So 10-12h, 14-18h
Sa und Feiertage 14-18h
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