Literatur
Der Kernbestand des alten Dichtermuseums Liestal umfasste den archivierten Nachlass von Georg und Emma Herwegh sowie Dokumente, Erinnerungsstücke und Möbel aus dem Besitz von Josef Viktor Widmann und Carl Spitteler.
Diese Autoren sind auch im neuen Museum prominent vertreten. Die Inszenierungen der Salons von Emma und Georg Herwegh in Paris und Zürich fangen die geistreiche, politisch engagierte Atmosphäre im illustren Personenkreis ein, und die Schreibtische von Widmann und Spitteler vermitteln den Eindruck, man könne den Autoren beim Schreiben über die Schulter blicken.
Zwölf Wandvitrinen führen mit Textbeispielen, Kurzbiografien, Dokumenten und Bildern, teilweise auch mit Hörstationen, in Leben und Werk der mit Liestal oder der Region verbundenen Autorinnen und Autoren ein.
Liestal
Die Entwicklung der Kleinstadt an der Ergolz lässt sich vom ersten Holzschnitt aus dem Jahr 1548 bis zum neuesten Satellitenbild nacherleben.
Nach dem Motto «In Splittern aus der Provinz Weltgeschichte entdecken» (Claudio Magris) verschaffen die Ausstellungsobjekte Einblick in die lokale Geschichte im europäischen Zusammenhang. Zu sehen gibt es Funde aus römischer und mittelalterlicher Zeit, Dokumente zum Untertanenland und der Trennung von Basel-Stadt, Waffen, Fahnen und Fotos aus den letzten 150 Jahren.
Dem Liestaler Brauchtum sind vier Vitrinen gewidmet zu Chienbäse, Fasnacht, Banntag, Auffahrtsweggen, Maientanz und Santichlaus-Ylütte.
Das Schaffen des Liestaler Künstlers Otto Plattner ist in einer repräsentativen Auswahl dargestellt.
Öffnungszeiten :
Di-Fr 14-17h
Sa, So 10-16h
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