Frauenstatuetten aus der Altsteinzeit, keltische Fürstengräber, römische Gottheiten, alemannischer Schmuck – das Archäologische Museum Colombischlössle führt anschaulich durch die Geschichtsepochen des Ober- und Hochrheins. Eindrucksvolle Zeugnisse geben Einblicke in die Kultur, Religion und den Alltag.
Das Archäologische Museum befindet sich seit 1983 in dem zwischen 1859 und 1861 erbauten Colombischlössle. Das Palais im neugotischen Stil trägt den Namen seiner Auftraggeberin, der Gräfin Maria Antonia Gertrudis de Zea Bermudez y Colombi. Von 1947 bis 1952 diente das Gebäude als Sitz der Badischen Staatskanzlei. Von hier aus regierte Leo Wohleb den selbständigen Staat Südbaden. Danach war bis 1978 das Oberlandesgericht in den Räumen untergebracht.
Vitrine im Foyer
Zerbrechlich und kostbar - Glas durch die Jahrtausende
Glas gehört zu den ältesten "Kunststoffen" der Menschheitsgeschichte. Seit über 3000 Jahren findet es Verwendung, sowohl als Schmuck als auch für die Herstellung von Gefäßen. Ursprünglich aufgrund seiner aufwendigen Herstellung kostbar wie Gold, entwickelten sich Glasprodukte – dank technischer Neuerungen in der Produktion – zu Gebrauchsgegenständen. Als alltägliches Tischgeschirr ist das Glas seit dem Mittelalter in Verwendung. Auch heute ist das zerbrechliche Material von unseren Tafeln nicht mehr wegzudenken.
Die Vitrine im Foyer des Colombischlössles präsentiert die alte Tradition der Glasverarbeitung durch die Jahrtausende: Vom keltischen Glasarmring über eine alamannische Kette aus Glasperlen bis hin zu hochmittelalterlichen Tischgläsern.
Alle Objekte – darunter auch Leihgaben aus anderen Museen – stammen aus Baden und werden teilweise zum ersten Mal gezeigt. Außerdem macht die neue Präsentation auf viele Glasfunde aufmerksam, die in der Dauerausstellung des Museums zu sehen sind.
Öffnungszeiten :
Di-So 10-17 Uhr
am 24., 25.12., 31.12., 01.01. geschlossen
Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet!
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