| Kloster Alpirsbach |
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Seit neun Jahrhunderten beherrscht die Klosteranlage aus rotem Sandstein das malerische Kinzigtal des Nordschwarzwaldes. Inmitten des betriebsamen Städtchens gelegen, ist das ehemalige Benediktinerkloster ein Hort der Ruhe. Das Kloster zeigt den benediktinischen Sinn fürs Monumentale und die strenge, klare Ordnung der romanischen Bauweise. Schon 30 Jahre nach der Gründung stand die Klosterkirche St. Nikolaus, die heute als evangelische Pfarrkirche genutzt wird.
Die dreischiffige romanische Säulenbasilika hat die Form eines Kreuzes. Im Kirchenraum setzt sich die Herbheit und Strenge des Außenbaus fort.
Südlich schließen sich an die Kirche die Klausurgebäude an. Der spätgotische Kreuzgang wurde im 15. Jahrhundert umgebaut und ist heute stimmungsvoller Rahmen für die Kreuzgangkonzerte.
Die Benediktinermönche hatten aus der Abtei ein wohlhabendes Kloster gemacht, das 1556 nach der Reformation aufgehoben und in eine evangelische Klosterschule umgewandelt wurde. Aus dieser Zeit stammt ein sensationeller Fund von Schuhen, Kleidungsstücken, Briefen und Zeichnungen, die seit Oktober 2002 in der aufwändig sanierten Abtswohnung im neu geschaffenen Klostermuseum "Mönche und Scholaren" präsentiert werden. Heute genießen Kirchen- und Konzertbesucher die meditative Stille der mittelalterlichen Klosteranlage.
Öffnungszeiten :
15. März-1. November
Mo-Sa 10-17.30 Uhr, So, Feiertage 11-17.30 Uhr
2. November-14. März
Do, Sa, So 13-15 Uhr
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Zur Zeit gibt es keine Sonderausstellung.
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