„Die kahlen, kalten Berge…“

Der Erste Weltkrieg im Alpenraum, die Deutsche Gebirgstruppe und das Württembergische Gebirgsbataillon

21.10.2017 - 15.04.2018

Im Jahr 2017 jährt sich zum 100. Mal eine der größten, wenn auch am wenigsten bekannten, Schlachten des Ersten Weltkrieges, die 12. Isonzoschlacht. Betrachtet man die verschiedenen Fronten des Ersten Weltkrieges, so muss man der Alpenfront zweifellos eine Sonderstellung zugestehen. Nirgends sonst bot sich den Soldaten so schwieriges Gelände, gepaart mit widrigsten Witterungsbedingungen und einem allgegenwärtigen, unbarmherzigen Feind: der Natur.
Erste Kampfhandlungen mit deutscher Beteiligung gab es kurz nach Kriegsausbruch, im Sommer 1915 in den Dolomiten, als das frisch aufgestellte Deutsche Alpenkorps beim Grenzschutz half. Die Tradition der deutschen Gebirgstruppe ist, bis in unsere Tage, eng mit diesen frühen Ereignissen verknüpft. 1917 kämpften dann am Isonzofluss erneut große deutsche Truppenverbände, u.a. auch das Württembergische Gebirgsbataillon. Die Sonderausstellung zeigt anhand von drei exemplarischen, regionalen Schwerpunkten, die extremen Anforderungen an die Soldaten, das persönliche Erleben sowie die unterschiedlichen Kampfweisen und Überlebensstrategien. Einführend wird anhand der Schneeschuh-Bataillone in den Vogesen die Aufstellung der Gebirgstruppe 1914/15 dargestellt.

Die 1872 gegründeten italienischen Alpini Soldaten gelten als die älteste aktive Gebirgsjägertruppe.Deutsche Schneeschuhsoldaten wurden erst seit dem Winter 1914/15 ausgebildet.Das Württembergische Gebirgsbataillon steht im Fokus der Ausstellung.

Öffnungszeiten

NOV-MÄRZ: DI-SO 10:00-16:30 Uhr

APR-OKT: DI-SO 10:00-17:30 Uhr

Adresse

Herrenstraße 18
Im Schloss Rastatt
76437  Rastatt
Tel: +49 7222 34 244
Fax: +49 7222 30 712
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