Verwahrlost und gefährdet?

Heimerziehung in Baden-Württemberg, dem Landkreis und der Stadt Rastatt 1949-1975

06.04.2017 - 07.10.2017

Einmal Heimkind – immer Heimkind?
Diese Frage stellen sich Schätzungen zufolge bundesweit etwa 800.000 Menschen, die in den 50er, 60er und 70er Jahren in Heimen aufgewachsen sind. In Baden-Württemberg existierten zwischen 1949 und 1975 über 600 Säuglings-, Kinder- und Jugendheime. Neben Institutionen in staatlicher, kommunaler und kirchlicher Trägerschaft zählen hierzu auch private Klein- und Kleinstheime.
Auch in der Stadt und dem Landkreis Rastatt existierten bis in die die 70er Jahre mehrere Einrichtungen, deren Geschichte von der Gründung im 19. Jahrhundert bis zu ihrer Schließung oder Neustrukturierung in den 70er Jahren erstmals aufgearbeitet werden.
Die Ausstellung gliedert sich in zwei Phasen: Bis zum 6. Juni zeigt das Stadtmuseum eine Wanderausstellung des Generallandesarchivs Stuttgart, die inhaltlich um vier Heime aus dem Landkreis und der Stadt Rastatt ergänzt wird. Anschließend rücken die Rastatter Heime noch stärker in den Fokus der Ausstellung.

Zur Ausstellung erscheint eine Publikation in der Reihe „Beiträge zur Stadtgeschichte“.

Lernküche im Maria-Viktoria-Stift in RastattHeuernte im Asyl Bethesda in GernsbachSchlafraum im Maria-Viktoria-Stift in Rastatt

Öffnungszeiten

DO-SA 12:00-17:00 Uhr
SO und Feiertage 11:00-17:00 Uhr

Adresse

Herrenstraße 11
76437  Rastatt
Tel: +49 7222 972 84 00
Fax: +49 7222 972 84 99
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