Bestandsaufnahme Gurlitt. «Entartete Kunst» – Beschlagnahmt und verkauft

02.11.2017 - 04.03.2018

In einer Doppelausstellung unter dem Titel «Bestandsaufnahme Gurlitt» präsentieren das Kunstmuseum Bern und die Bundeskunsthalle in Bonn zeitgleich eine Auswahl von Werken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt. Erstmals werden die Werke, die der Kunsthändler Hildebrand Gurlitt in den 1930er- und 1940er-Jahren erwarb, im historischen Kontext gezeigt. Die Ausstellungen widerspiegeln den aktuellen Forschungsstand zum «Kunstfund Gurlitt».

Unter dem Titel «‹Entartete Kunst› – beschlagnahmt und verkauft» zeigt das Kunstmuseum Bern rund 200 Werke, von denen die meisten als «entartete Kunst» in deutschen Museen beschlagnahmt worden waren. Diese Bestände umfassen hauptsächlich Arbeiten auf Papier, darunter herausragende Kunstwerke des Expressionismus, der konstruktiven Kunst und der Neuen Sachlichkeit. Gleichzeitig werden in der Ausstellung die politischen Vorgänge thematisiert, die zur Diffamierung der Moderne als «entartet» und deren Zerstörung und Verkauf führten.

Der Schwerpunkt der Ausstellung in der Bundeskunsthalle in Bonn (03. November 2017 bis 11. März 2018) liegt auf NS-verfolgungsbedingt entzogenener «Raubkunst», deren Herkunft noch nicht abschliessend geklärt werden konnte.

Bestandsaufnahme Gurlitt. «Entartete Kunst» – Beschlagnahmt und verkauft
02.11.2017 – 04.03.2018 im Kunstmuseum Bern

Bestandsaufnahme Gurlitt. Der NS-Kunstraub und die Folgen
03.11.2017 – 11.03.2018 in der Bundeskunsthalle in Bonn

Foto: © Kunstmuseum Bern

Öffnungszeiten

DI 10:00-21:00 Uhr
MI-SO 10:00-17:00 Uhr

Adresse

Hodlerstrasse 8-12
3011  Bern
Tel: +41 31 328 09 44
Fax: +41 31 328 09 55
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