Mut zum Hut

Vom Alltagsobjekt um 1750 zu Designerkreationen von heute

20.10.2018 - 07.04.2019

Der Hut erlebt zurzeit eine kleine Renaissance. Immer mehr namhafte Modedesigner erweitern ihre Kollektionen mit Hutkreationen und Künstler aus der ganzen Welt geben dem Hut neue Impulse. Die Sonderausstellung nimmt Besucherinnen und Besucher einerseits mit auf eine kleine Reise durch die Hut-Geschichte und zeigt andererseits Hüte namhafter Hutdesigner und Hutkünstler der heutigen Zeit.

Wenn Accessoires allgemein als das i-Tüpfelchen eines Outfits gelten, gehört dem Hut das Ausrufezeichen. Er ist ein sehr bewusst eingesetztes, extravagantes Zubehör für Mann und Frau. Ein Hut fällt sofort auf und zieht Blicke auf sich. Einen zu tragen, ist eine bewusst getroffene Entscheidung mit dem Ziel, aus der Menge herauszuragen. Eben: Mut zum Hut.

Selbstverständlich wurde der Hut auch zum Schutz vor Kälte, Regen, Hitze oder Wind getragen. Doch genauso manifestierte er eine bestimmte politische Haltung oder war ein Zeichen von Macht und Zugehörigkeit. Ein Hut ist also nicht nur Kopfbedeckung, sondern auch Botschaft. In der Geschichte war es von grosser Bedeutung, wer vor wem das Haupt entblösste und sich damit als wehr- und machtlos darstellte. Beim Grüssen den Hut abzunehmen war ursprünglich eine Ehrerbietung, die nur der standesmässig Niederere dem Höheren erwies. Angehörige bestimmter Berufsgruppen trugen auch die gebührenden Hüte. Dazu zählen zum Beispiel Zylinder und Melone, aber auch Mützen und Helme.

Bei Frauen hatten die Kopfbedeckungen eine andere Funktion. Sie signalisierten zum Beispiel, ob eine Frau verheiratet oder ledig war. Verheiratete Frauen trugen Hauben, was auch so viel bedeutete wie dem Manne untertan. Zudem hatten Frauen ihr Haar bedeckt zu halten. Die Vielfalt der Damenhüte entstand durch den Wechsel der Moden – wie zum Beispiel die kleinen Gebilde, welche um 1860/70 auf immer grösser werdenden Haaraufbauten aus Locken und Zöpfen balancierten, woraus sich zu Beginn des 20. Jahrhunderts wahre Hut-Ungetüme entwickelten.

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Öffnungszeiten

Museum, Januar bis November, Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Museum, im Dezember täglich von 10 bis 18 Uhr

Ristorante La Sosta und Museumsshop, täglich von 10 bis 18 Uhr

Weihnachten/Neujahr 2017/2018
24.12.2017: 10–16 Uhr | 25.12.2017: geschlossen | 26.12.2017: 10–18 Uhr
31.12.2017: 10–16 Uhr | 01.01.2018: 10–18 Uhr

Fasnacht 2018
19.02.2018–21.02.2018: geschlossen

Ostern 2018
30.03.2018: 10–17 Uhr | 31.03.2018: 10–18 Uhr
01.04.2018: 10–18 Uhr | 02.04.2018: 10–18 Uhr

Tag der Arbeit 2018
1.5.2018: 10–18 Uhr

Auffahrt 2018
10.05.2018: 10–18 Uhr

Pfingsten 2018
20.05.2018: 10–18 Uhr | 21.05.2018: 10–18 Uhr

Nationalfeiertag, 1. August 2018
31.07.2018: 10–17 Uhr | 01.08.2018: 10–18 Uhr

Adresse

Steinenvorstadt 1
4051  Basel
Tel: +41 61 225 95 95
Fax: +41 61 225 95 96
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