Exklusiver Abend im Kunstmuseum Stuttgart 19/01/2017

-- Die Anmeldung zu diesem Event ist geschlossen, da keine Plätze mehr verfügbar sind. Wir bedanken uns für Ihr Interesse. --

Wir möchten Sie ganz herzlich zum ersten exklusiven Museumsabend im neuen Jahr einladen, der im Kunstmuseum Stuttgart im Rahmen der Sonderausstellung „[Un]erwartet. Die Kunst des Zufalls“ stattfinden wird. Nach einem geführten Rundgang bieten wir Ihnen einen gemeinsamen Aperitif im Museum an.

Programm

18:30-18:45 Uhr: Empfang der TeilnehmerInnen und Begrüßung (Ankunft und Einlass ab 18 Uhr)
18:45-19:45 Uhr: Führungen durch die Ausstellung
ca. 19:45-21:00 Uhr: Gemeinsamer Aperitif im Foyer des Museums

Der Museums-PASS-Musées und das Kunstmuseum Stuttgart laden Sie zu einer spannenden Besichtigung der Ausstellung „[Un]erwartet. Die Kunst des Zufalls“ ein, welche – der Titel verrät es – sich mit der Nutzung von Zufallsprinzipien in der Kunst auseinandersetzt.
Der Zufall entzieht sich jeder Festlegung – und doch nutzt die Kunst den kalkulierten Zufall als gestaltende Kraft. In den vergangenen hundert Jahren haben KünstlerInnen Methoden und Verfahren entwickelt, um Zufallsprozesse unter definierten Bedingungen auszulösen. Hans Arp und die Surrealisten waren um 1920 die ersten, die sich auf das schöpferische Potenzial des Zufalls einließen. Max Ernst provozierte mit seinen Frottagen das Unvorhersehbare. Dafür legte er etwa Blätter oder Holz unter Zeichenpapier und rieb sie mit Bleistift durch. Die so entstandenen Strukturen ergänzte er zu fantastischen Bildern.
In den 1960er-Jahren hielt der Zufall Einzug in die Konkrete Kunst, u.a. bei Vera Molnár und Rune Mields, die sich mathematisch mit dem Thema auseinandersetzten. François Morellet und Manfred Mohr durchbrachen den systematischen Ansatz ihrer Werke durch die Einbeziehung des Zufalls – der eine mithilfe von Telefonbüchern, der andere mithilfe des Computers. Und auch in der Gegenwartskunst ist der Zufall Thema. Timm Ulrichs oder Patrycja German setzen bei der Frage an, was der Zufall für den Menschen in Entscheidungssituationen bedeutet. Christian Jankowskis Videoarbeit »Telemistica« (1999) versammelt Antworten italienischer TV-Astrologen auf seine Frage, ob ihm eine Zukunft als berühmter Künstler vorbestimmt sei. Das Prinzip, das hinter dem Zufälligen steht, wird auch anhand von Beispielen aus Musik und Literatur beleuchtet, etwa bei John Cage und Stéphane Mallarmé.

Teilnahme

Dieser Abend richtet sich exklusiv an Museums-PASS-Musées InhaberInnen mit einem gültigen Jahrespass. Die Anzahl der Plätze ist auf 100 beschränkt. Die Anmeldung ist obligatorisch.

Die Anmeldung zu diesem Event ist geschlossen, da keine Plätze mehr verfügbar sind. Wir bedanken uns für Ihr Interesse.

Wir bitten Sie, falls Sie nach abgeschlossener Anmeldung für den Anlass verhindert sind, uns dies wenn möglich mindestens 4 Tage vor dem Abend schriftlich oder telefonisch kurz mitzuteilen. Der Anlass ist für uns mit Kosten und Organisation verbunden und so hätten auch weitere PassinhaberInnen die Möglichkeit, am Anlass teilzunehmen. Wir danken für Ihr Verständnis.

Anmeldefrist ist der 6. Januar 2017

An diesem Abend werden für Werbezwecke Fotos gemacht. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie sich einverstanden, dass die Bilder des Abends für Social Media, für unsere Webseiten und für Drucksachen benutzt werden können. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Timm Ulrichs, Dreidimensionaler Würfel-Text "Würfel", 1964. Foto: Carsten Gliese, Köln
Foto: Frank Kleinbach
Foto: Frank Kleinbach

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